3. Oktober 2006
Meinestadt.de mit mehr Werbung
Den Werber wird es freuen und den suchenden nerfen, meinestadt.de wirbt ja momentan wie verückt, mit Plakaten und Fernsehwerbung für Ihre Dienste, um das ganze zu finanzieren, muss aber jetzt Meinestadt.de wohl auf Werbung als Verdienstmöglichkeit zurückgreifen. Das bedeutet, das jetzt neben Kartenauschnitten bzw. Luftbildern ContentAds und Medium Rectangles plaziert sind.
Interessant ist, das Meinestadt.de eigentlich ein Webkatalog ist, genauso wie dmoz.org nur mit dem Unterschied, das man bei Meinestadt.de auch noch dafür zahlen soll, gelistet zu sein, bei der Anzahl von Kostenlosen oder nur Backlinkpflichtigen Webkatalogen, sollte man ein Ausweichen auf solche kostenpflichtigen Varianten eher mit Abstand betrachten. Vorallem dann, wenn man bei der Suche in einem solchen Katalog dann auch noch mit Werbung zugeschmissen wird.
Wie man hier sieht, 3 mal Werbung auf nur einem Screen, und keine Info,
da sage ich Usability = max. 30% wenigstens eine Navi ist zu sehen
November 4th, 2006 at 22:48
Wenn ich das richtig sehe, finanziert sich Dein Blog auch durch Werbung. In meinem Bildausschnitt sehe ich drei mal Google-Anzeigen und die sind nicht so deutlich als Werbung zu erkennen wie die graphische Werbung auf dem Screenshot. Wenn man Stadtportale für über 12000 Städte anbietet, kann ich mir vorstellen dass das sehr aufwendig ist und auch irgendwie finanziert werden muss.
November 5th, 2006 at 12:48
Hmm das ist mal interessante Kritik
. Nunja bei Google Anzeigen steht immer Google Anzeigen drüber/drunter, somit sollte das ersichtlich sein. Ausserdem heben sie sich ja schon von der Umgebung ab. Das Stadtportale, bzw. Webkataloge, denn Meinestadt.de ist ja schlussendlich nichts anderes, viel Arbeit machen, ist bekannt. Dafür kostet aber ein Eintrag bei Meinestadt.de (zur Zeit) auch stolze 299,00 € (netto) Die Arbeit, des einsortierens wird i.d.R. von mehreren Praktikanten/Studenten auf 400,00€ Basis gemacht, dazu noch ein paar Vertriebler, vielleicht 2 Redakteure, 2 IT´ler, für die Technik und ein Projektmanager, für die Organisation
. Bei sagen wir mal 100.000 Einträgen im Jahr (was eigentlich wenig ist) macht das Ergebnis fast 30.000.000 ausgesprochen -> dreissig Millionen Euro *räusper*. Ist es dann noch notwendig so viel Werbung zu schalten ? Oder kann man nicht mehr Wert auf Usability legen ? Ich persönlich Verurteile ja nicht die Tatsache Geld verdienen zu wollen, sondern nur die Masse der doch relativ grossen und somit ablenkenden Werbung an sich. Wenn ich schon als Kunde von Meinestadt.de Geld bezahle, möchte ich auch Nutzungsgemäß behandelt werden. Nutzungsgemäß bedeutet, ich bezahle Geld, dafür, das Meinestadt.de mich an meine potentiellen Kunden vermittelt. Sofern Fremd und Konkurrenzwerbung geschaltet wird, die von meinem Eintrag ablenkt, geht das konträr zu meinen Interessen und ist somit “zweckschädigend”.