7. Januar 2007
freie Suchmaschine von Wikipedia ?
Jimmy Wales nennt nähere Details zur neuen freien Suchmaschine - Wikipedia befreite das Wissen, nun werden die Fesseln von Google und Co. gesprengt.
P2P-Netzwerk als Basis
Wie der Gründer der freien Enzyklopädie Wikipedia in einem Statement auf der Webseite seines kommerziellen Projekts Wikia Ende Dezember bekannt gab, arbeitetet ein Team von Wikipedia-Entwicklern rund um ihn an einer Alternative zu den kommerziellen Suchmaschinen von Google, Yahoo oder Microsoft. So soll unter anderem ein öffentliches Bewertungssystem für bessere Ergebnisse sorgen.
Unterdessen sind nun die ersten Server eingerichtet, welche das System später einmal realisieren sollen. Weiters wurde bekannt, welches Konzept hinter dem Suchdienst auf Wiki-Basis steckt. Eine Peer-to-Peer-Suche soll jedem Nutzer die Gelegenheit geben, nicht nur Internetseiten positiv oder negativ zu bewerten, sondern auch selbst an der Indexierung des Internets teilzunehmen oder auch Bookmarks und Seiten-Favoriten bereitzustellen. Fundament dieses Systems ist die quelloffene P2P-Suchmaschine yacy.net, die ein Frankfurter Java-Entwicklerteam seit einigen Jahren betreibt. Dieses P2P-Netzwerk soll bereits 205 Millionen Internetseiten verzeichnet haben, so heise.de.
Finanziert wird das Projekt laut Wales von seinem eigenen Unternehmen Wikia, sowie von Universitäten und anderen Institutionen. Entgegen den ersten Gerüchten, wonach Amazon seine Finger im Spiel hat, betont Wales, der Internethändler habe nichts mit dem Suchdienst zu tun. Nebenbei soll auch der Name “Wikiasari” nicht die schlussendliche Bezeichnung für die Suchmaschine werden.
Quelle: derstandard.at