2. März 2007
Google geht gegen Klickbetrug vor
Google will seinen Adwordskunden effizientere Möglichkeiten zur Verfügung stellen, gegen Klickbetrug vorzugehen. Wie der Suchmaschinennewsanbieter Search Engine Watch berichtet, sollen Adwordskunden ab Anfang März die Einblendung ihrer Anzeigen auf bestimmten Servern unterbinden und freischalten können. So hat der Werbetreibende in Zukunft die Möglichkeit, die Anzeige seiner Anzeigen auf Server mit bestimmten IP-Adressen zu stoppen, dofern Ihm da etwas koscher vorkommt. Außerdem will Google seinen Adwordskunden erheblich klarer die Ersparnisse durch ausgefilterte falsche Klicks informieren. Bis zum Sommer soll es dann ein Standardverfahren für die Meldung von Klickbetrug geben, vermutlich im dann für alle öffentlich zugänglich.
heise.de zu dem Thema
Google wurde in der Vergangenheit wiederholt vorgeworfen, nicht genug Maßnahmen gegen diesen Klickbetrug zu ergreifen. Das hat eine Reihe von Unternehmen auf den Plan gerufen, die die Daten der Inserenten in deren Auftrag auf falsche Klicks durchkämmen. Der Suchmaschinenbetreiber hatte diesen Analysen allerdings “fundamentale Fehler” unterstellt und wiederholt erklärt, das System ausreichend gegen Klickbetrug gesichert zu haben. Google hatte sich dennoch in einem Schadensersatzverfahren mit verärgerten Inserenten verglichen. Das Problem betrifft neben Google auch andere Anbieter wie MSN oder Yahoo. Die großen Drei, die sich sonst nicht sonderlich grün sind, haben sich in Sachen Klickbetrug auf eine gemeinsame Linie verständigt